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Vom Winde gedreht

 

eigene Mühlenskizze vom Nordwall aus

Auf der Stadtmauer von Xanten
steht die Kriemhild-Mühle.
Sie ist eine der wenigen Mühlen
 in Deutschland, die noch
täglich in Betrieb ist.
Wenn der Wind kräftig genug weht,
 werden die Segel gesetzt
 und die Holzzahnräder
 ins Getriebe gelegt.
Dann läuft das Getreide aus dem
Trichter in die Mühlsteine,
und eine Etage tiefer rutscht
frisch gemahlenes Vollkornmehl
in die Mehltonne.
Steife Brise aus Russland,
warme-feuchte Böen von der See:
Der Wind hat einen langen Weg,
das Korn kommt vom Niederrhein.
Die Hühner gackern platt.
Die Kühe üben den weiten Blick.
Das Beste aus unserer Landschaft.

 

Mühle dreht im Park

Seit 1992 wird in der Kriemhildmühle wieder Getreide gemahlen und in der angeschlossenen Backstube zu Vollwert-Brot und Kuchen verarbeitet. Das Getreide kommt aus dem Nachbarort. Die Mühle funktioniert wieder mit Segeln, Holzzahnrädern und Mahlsteinen und ist bei Wind in Betrieb.